Das Ziel vor Augen, aber noch lange nicht erreicht. Unterwegs zu sein, auf Reisen, nirgendwo verweilen, jedoch alle Stationen genießen, Tag für Tag. So viele Begegnungen, schöne Momente, ja, manchmal möchte man sogar länger bleiben, aber dann ist sie wieder da, diese Lust am Gehen, dieses Wandern nach den Sternen am Himmel. Meine Reiseroute ist auf keiner Karte verzeichnet, sie geschieht anderswo, innenseitig, in meinem Kopf, in meinem Herzen. Kein Bahnhof, der als Endstation ausgewiesen wird, es gibt immer Umsteigemöglichkeiten, jederzeit und überall. Viele winken mir zu, auch jene, die schon ausgestiegen sind, Eltern, Großeltern, so mancher Freund, Bekannte, Kollegen auch. Ich grüße zurück, fröhlichen Mutes, immerzu heiter, wissend, dass ich eines Tages, unter ihnen stehen werde - und meinen Kindern zuwinke, der jungen Meute von Morgen... (21. Jan 2016)