Wie gerne hätte ich dich zurückgeholt in meine Gegenwart! Ich kramte nach deinen Namen, aber vergeblich, mein Hirn streikte. In mir solch eine wilde Sehnsucht nach unserer alten Freundschaft, wie damals, in den Sechzigern! Noch ist die Glut im Herzen, aber das Feuer will nicht mehr hochkommen, es flackert kaum noch. Dein Name, dein Bild! Beides entschwindet wie einst Eurydike! Im Nebel bist du versunken, ich möchte dich rufen, aber wie sollte ich dich nennen. Es geht nicht, kein Funke im Gedächtnis springt mir zur Seite. So stirbst du in meiner Erinnerung, ohne Nachruf, einfach so.